Abrieb von Kautschuk und Elastomeren

Die Bestimmung des Widerstands von Elastomeren, thermoplastischen Elastomeren und Kautschuk gegen Abrieb bzw. Abnutzung zählt zu den Standardversuchen der Elastomerprüfung. Dazu werden Probekörper aus Prüfplatten entnommen und mit einem definierten Anpressdruck über eine rotierende Zylindertrommel gefahren. Auf diese Zylindertrommel ist ein Schmirgelbogen mit einer definierten Schärfe fixiert. Die Probekörper selbst können dabei nichtrotierend (Verfahren A) oder rotierend (Verfahren B) sein. Um die Ergebnisse vergleichen zu können, wird das Ergebnis auf ein Referenz-Elastomer bezogen. Als Kenngrößen werden für beide Verfahren der relative Volumenverlust und der Abriebswiderstandsindex ARI ermittelt.

Gerätetechnische Ausstattung

  • Messung bei Raumtemperatur
  • nichtrotierende und rotierende Probekörper – Verfahren A und Verfahren B
  • Rotierender Zylinder mit Schmirgelpapier
  • Abriebweg 20 m oder 40 m
  • Abriebprüfmaschine der Firma Bareiss Prüfgerätebau GmbH

Probenvorbereitung

  • Entnahme der Probekörpern mittels Kreisschneider aus Platten
  • Konditionieren bei Normklima (23 °C, 50 % Luftfeuchte)
  • Regelmäßige Vergleichsmessungen mit dem Referenz-Elastomer

Normen

Akkreditierte Normen

  • DIN ISO 4649:
    Elastomere oder thermoplastische Elastomere – Bestimmung des Abriebwiderstandes mit einem Gerät mit rotierender Zylindertrommel

Weitere Normen

  • DIN 53516:
    Prüfung von Kautschuken und Elastomeren – Bestimmung des Abriebs
    (Diese Norm wurde zurückgezogen und ist in DIN ISO 4649 integriert.)

 

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Ergebnisse

  • Relativer Volumenverlust ΔVrel
  • Abriebswiderstandsindex ARI bzw. IAR

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