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Kunststoffe

Hier finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Polymerwerkstoffe und Elastomere aus unserem akkreditierten Prüflabor. Unsere werkstofftechnischen Analysen liefern Ihnen die notwendigen Fakten für die Qualitätssicherung, Schadensvermeidung und Materialauswahl in Ihrer Produktion.

PEEK (Polyetheretherketon)

Dieses aromatische Hochleistungsthermoplast hält extremen Temperaturen sowie aggressiven Medien stand und bildet die Basis für mechanisch stark belastete Bauteile in der Luftfahrt- oder Medizintechnik. Unser akkreditiertes Prüflabor bestimmt den Kristallinitätsgrad, analysiert molekulare Abbauprozesse und bewertet die Wechselwirkung zwischen Fasern und Matrix für Ihre Produktoptimierung.

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PVC (Polyvinylchlorid)

Die Eigenschaften dieses stark rezepturabhängigen Werkstoffsystems für Fensterprofile, Rohrleitungen oder Kabelmäntel hängen direkt von Stabilisatoren und Weichmachern ab. Wir ermitteln spektroskopisch den Alterungszustand, messen den Weichmachergehalt und decken Fehler in der Rezeptur oder Verarbeitung auf. Damit sichern Sie das Langzeitverhalten Ihrer Bauprodukte im Außeneinsatz ab.

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EPDM (Ethylen Propylen Dien Kautschuk)

Dieser witterungsstabile Synthesekautschuk dichtet Komponenten in der Automobiltechnik, Bauindustrie und Sanitärtechnik dauerhaft ab. Unsere Quellprüfungen und Zeitstandzugversuche ermitteln die exakte Vernetzungsdichte sowie das Setzverhalten unter realen Einsatzbedingungen. Sie erhalten dadurch fundierte Daten zur Vermeidung von Oberflächenrissen oder vollständiger Versprödung Ihrer Dichtsysteme.

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POM (Polyoxymethylen)

Als hochkristalliner Konstruktionswerkstoff eignet sich POM für gleitende oder dynamisch beanspruchte Bauteile wie Zahnräder und Führungen. Da der Kunststoff ab einer Temperatur von 220 Grad zu Depolymerisation neigt, identifizieren wir thermische Vorschädigungen im Spritzguss frühzeitig. Mittels thermischer Analysen und Molmassenbestimmungen verhindern Sie mechanische Bauteilausfälle vor dem Serieneinsatz.

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PC (Polycarbonat)

Dieser amorphe Thermoplast vereint hohe Schlagzähigkeit mit Transparenz und Wärmeformbeständigkeit für Gehäuse oder Scheinwerferabdeckungen. Wir analysieren den hydrolytischen Kettenabbau durch Feuchtigkeit sowie medieninduzierte Spannungsrisse mittels mikroskopischer Bruchflächenbewertung. Auf dieser Basis sichern Sie Ihre Entwicklungsprozesse und die Qualität Ihrer Lieferchargen ab.

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FKM (Fluorkautschuk)

Dieses vernetzte Elastomer widersteht extremen Temperaturen sowie Ölen oder Kraftstoffen und findet primär in anspruchsvollen Dichtungsanwendungen Verwendung. Wir untersuchen das Zersetzungsverhalten der Netzwerkstruktur und bilden das Kriechverhalten sowie Relaxationsverhalten über Zeitstandzugversuche ab. Dadurch verhindern Sie vorzeitiges Dichtungsversagen und kostenintensive Stillstandszeiten Ihrer Industrieanlagen.

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