Gitterschnittprüfung für aussagekräftige Ergebnisse und sichere Qualitätssicherung
Die Gitterschnittprüfung liefert eine klare Aussage über die Haftfestigkeit von Beschichtungen. Wir prüfen Ihre Bauteile, dokumentieren die Ergebnisse normgerecht und stellen Ihnen aussagekräftige Prüfberichte bereit. Unsere Materialwissenschaftler setzen moderne Prüfgeräte ein, analysieren die adhäsive und kohäsive Haftung und liefern Daten, die Sie für Qualitätssicherung, Kundenfreigaben und Prozessoptimierung nutzen können.
Nutzen einer Gitterschnittprüfung
Ohne eine Gitterschnittprüfung bleibt unklar, ob Beschichtungen dauerhaft auf dem Substrat haften. Ablösungen an Kanten oder Flächen zeigen sich oft erst im späteren Einsatz, was zu Reklamationen, Produktionsausfällen oder sicherheitsrelevanten Problemen führen kann. Die Gitterschnittprüfung verhindert solche Risiken, indem sie die Haftfestigkeit systematisch prüft.

Ihre Vorteile mit unserer Gitterschnittprüfung
Präzision und Zuverlässigkeit
Wir führen Haftfestigkeits- und Gitterschnittprüfungen mit modernster Technik durch. Alle Ergebnisse erfüllen höchste Anforderungen an Genauigkeit und Reproduzierbarkeit.
Fachkundige Expertise
Unsere Materialwissenschaftler verfügen über langjährige Erfahrung in der Prüfung von Beschichtungen. Sie unterstützen bei allen Fragen zur Schichthaftung und interpretieren die Ergebnisse im Hinblick auf Ihre Anforderungen.
Kundenzentrierter Ansatz
Wir passen unsere Analysen an die Eigenschaften Ihrer Bauteile und die Zielstellung der Prüfung an. Jedes Projekt wird individuell bewertet und dokumentiert.
Belastbare Ergebnisse
Die Prüfungen erfolgen nach DIN EN ISO 2409 oder ASTM D3359. Die Dokumentation umfasst eine Klassifizierung und auf Wunsch eine fotografische Darstellung der Schnittfelder.
Vorgehensweise bei der Gitterschnittprüfung
Präparation
- Die Prüffläche sollte mindestens 40 × 80 mm betragen.
- Die Oberfläche muss planparallel zum Untergrund vorliegen.
- Der Abstand der Schnitte zu den Rändern beträgt mindestens 5 mm.
- Wir entfernen lose Partikel vor der Prüfung mit einer weichen Bürste.
Einschneidengeräte
Für den Gitterschnitt kommen zwei Gerätetypen zum Einsatz:
- Cutter mit V-förmiger Schneidkante:
Ein Abbrechklingenmesser mit starrer Klinge. Wir prüfen die Schärfe regelmäßig, da ein gleichmäßiger Schnitt über die gesamte Länge erforderlich ist.
- Mehrschneidengerät mit Handgriff:
Das Mehrschneidengerät GS-Prüfer 6 besitzt einen schwenkbaren Schneidkopf zur Ausrichtung auf der Prüfkörperoberfläche. Der Kopf verfügt über sechs Schneiden mit Abständen von 1 mm, 2 mm oder 3 mm sowie Führungsschneiden zur leichteren Handhabung.
Die Wahl des Schneidwerkzeuges beeinflusst das Ergebnis. Wir setzen für jede Prüfreihe dasselbe Gerät ein, um Vergleichbarkeit sicherzustellen.
Prüfbedingungen
Die Schichtdicke bestimmt den Schnittabstand und die Eignung des Verfahrens:
- Bis 60 µm: 1 mm Schnittabstand für harte Substrate, 2 mm für weiche Substrate.
- 61–120 µm: 2 mm Schnittabstand für harte und weiche Substrate.
- 121–250 µm: 3 mm Schnittabstand für harte und weiche Substrate.
- Über 250 µm: Durchführung einer Kreuzschnittprüfung.
Sehr elastische Beschichtungen lassen sich mit der Gitterschnittprüfung nicht bewerten.
Durchführung und Bewertung
Wir schneiden mit dem ausgewählten Gerät ein Gitternetz ein. Wir befreien die Schnittfelder danach erneut mit einer weichen Bürste von Partikeln. Anschließend erfolgt die visuelle Kontrolle mit einer Lupe oder einem Mikroskop. Wir bewerten, inwieweit sich Beschichtungsteile gelöst haben. Die Einstufung erfolgt nach DIN EN ISO 2409 oder auf Wunsch nach ASTM D3359 in Haftfestigkeitsklassen von 0 (keine Ablösung) bis 5 (starke Ablösung), damit Sie eine eindeutige Bewertung erhalten. Dadurch schaffen wir eine verlässliche Grundlage für Qualitätssicherung und die Freigabe Ihrer Bauteile.
Dokumentation
Wir dokumentieren das Ergebnis in einem Prüfbericht. Der Bericht enthält unter anderem die Klassifizierung und auf Wunsch eine Bilddokumentation der Schnittfelder.
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Thermoplaste und Duromere
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