Instrumentierter Durchstoßversuch für Folien


Der instrumentierte Durchstoßversuch für Folien nach DIN ISO 7765-2 (bzw. DIN 53373) wird zur Bestimmung des mehrachsigen Stoßverhaltens von Folien genutzt. Für Proben mit einer Dicke > 1 mm bieten wir Prüfungen nach DIN EN ISO 6603-2 an.

Im Unterschied zum Eingrenzungsverfahren nach DIN EN ISO 7765-1 (falling dart) lassen sich durch die Instrumentierung Aussagen zum Kraft- und Verformungsverhalten der Folien treffen. Aus den Kraft-Zeit- beziehungsweise Kraft-Verformungs-Diagrammen werden entsprechende Kenngrößen ermittelt.

Unser Kunststoff-Prüflabor MPK ist für Prüfungen nach DIN ISO 7765-2 akkreditiert.

Neben der in der Norm festgelegten Fallgeschwindigkeit von 4,4 m/s (entspricht ca. 1 m Fallhöhe) können mit unseren Prüfgeräten Geschwindigkeiten bis 20 m/s realisiert werden. Die Proben können außerdem temperiert geprüft werden.


Probenvorbereitung

Prüfbedingungen

  • Instrumentierte Fallbolzen mit d = 20 mm
  • Fallhöhe: 0,3 m bis 20 m
  • Fallgeschwindigkeit: bis 20 m/s
  • Energie: bis ca. 250 J
  • Klimatisierung: Normklima (23 °C, 50 % Luftfeuchte)
  • Temperierung: von -60 ° bis 150 °C

Akkreditierte Normen

  • DIN 53373:
    Prüfung von Kunststoff-Folien – Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung
    (zurückgezogene Norm)
  • DIN EN ISO 7765:
    Kunststofffolien und -bahnen – Bestimmung der Schlagfestigkeit nach dem Fallhammerverfahren
    • Teil 2: Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung

Ansprechpartner

PD Dr. Katrin Reincke
Telefon: +49 (0)3461 46-2774
katrin.reincke@psm-merseburg.de

Dr. Katja Oßwald
Telefon: +49 (0)3461 46-2739
katja.osswald@psm-merseburg.de

Ergebnisse

  • Höchstkraft FM
  • Verformung bei Höchstkraft sM
  • Arbeit gegen Höchstkraft WM
  • Gesamtdurchstoßarbeit WT
  • Schädigungskraft FF
  • Schädigungsverformung ff
  • Schädigungsarbeit WF
  • Kraft-Verformungs-Diagramm
  • Schädigungsart

Normen

  • DIN ISO 7765-2
  • DIN 53373

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