Kugeleindruckversuch


Versuchsdurchführung bei Messung der Kugeldruckhärte

Der Kugeleindruckversuch zur Bestimmung der Kugeldruck-Härte HB ist nach DIN EN ISO 2039-1 genormt und dient der Beurteilung der Werkstoffhärte von Thermoplasten und Duromeren unter quasistatischer Beanspruchung. Das Verfahren beruht auf der Messung der Eindringtiefe einer Stahlkugel in die Oberfläche eines Prüfkörpers unter Einwirkung einer Prüfkraft. Diese Prüfkraft wirkt nach Anlegen einer Vorkraft eine definierte Zeit ein.


Probenvorbereitung

  • Probenanforderung: glatt, eben, planparallel, Mindestdicke 4 mm (Stapelung möglich)
  • Entnahme von Proben aus Bauteilen
  • Einbetten, Schleifen und Polieren bei Bedarf

Prüfbedingungen

  • Härtetester WOLPERT K 2524
  • 10 Einzelmessungen
  • gehärtete Stahlkugel mit 5 mm Durchmesser
  • Vorkraft: 9,8 N
  • Prüfkräfte (werkstoffabhängig): 49 N; 132 N; 358 N; 961 N
  • Klimatisierung: Normklima (23 °C, 50 % Luftfeuchte)

Akkreditierte Normen

  • DIN EN ISO 2039:
    Kunststoffe – Bestimmung der Härte
    • Teil 1: Kugeleindruckversuch

Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stephan Arndt
Telefon: +49 (0)3461 46-2735
stephan.arndt@psm-merseburg.de

Quickinfo

Versuche

  • Kugeleindruckversuch
  • Härteprüfung an Kunststoffen
  • Polierte Stahlkugel

Ergebnisse

  • Kugeldruckhärte HB

Normen

  • DIN EN ISO 2039-1

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