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11.11.2020

Seminar S8: Oberflächencharakterisierung von Polymerwerkstoffen


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IRHD-Härte (Verfahren M – Mikrohärte)


Das IRHD (International Rubber Hardness Degree)-Härteprüfverfahren wurde speziell für Elastomere und thermoplastische Elastomere entwickelt, bei dem die Gesamtdeformation bei kleinen Belastungen zur Kennwertgewinnung genutzt wird.

Bei der Kugeldruckhärte IRHD wird entsprechend der Prüfnorm DIN ISO 48 in verschiedene Verfahren unterschieden, welche sich im Wesentlichen im Durchmesser der eindringenden Kugel und der Belastungshöhe unterscheiden. Das Verfahren M dient der Untersuchung der Mikrohärte. Diese wird häufig auch als Mikro-IRHD bezeichnet.


Probenvorbereitung

  • Probenanforderung: glatt, eben, planparallel, Mindestdicke 2 ± 0,5 mm
  • Entnahme der Proben aus Bauteilen

Prüfbedingungen

  • IRHD-Härteprüfgerät Zwick H 04.3105.600 + 610
  • 3 Einzelmessungen
  • Messzeit 30 s
  • Stahlkugel-Indenter mit 0,395 mm Durchmesser
  • Vorkraft: 0,0083 N
  • Prüfkraft: 0,145 N
  • Klimatisierung: Normklima (23 °C, 50 % Luftfeuchte)

Akkreditierte Normen

  • DIN ISO 48:
    Elastomere oder thermoplastische Elastomere – Bestimmung der Härte (Härte zwischen 10 IRHD und 100 IRHD)

Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stephan Arndt
Telefon: +49 (0)3461 46-2735
stephan.arndt@psm-merseburg.de

Quickinfo

Versuche

  • Shore-Härte
  • Verfahren M
  • Härtemessung an Kunststoffen

Ergebnisse

  • IRHD
  • Mikro-IRHD
  • IRHD-Mikro

Normen

  • DIN ISO 48

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