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11.11.2020

Seminar S8: Oberflächencharakterisierung von Polymerwerkstoffen


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NMR-Bildgebung (MRT - Magnet Resonanz Tomographie)


NMR-Bildgebung wird auch als ortsaufgelöste NMR-Spektroskopie oder MRT (Magnet Resonanz Tomographie) bezeichnet und vorrangig als bildgebendes diagnostisches Verfahren in der Medizin eingesetzt. Durch Vorteile, wie die zerstörungsfreie Untersuchung von Probensubstanzen, die beliebige Wahl der Schnittebene und die Vielzahl von Kontrastmöglichkeiten, lassen sich Antworten auf molekulare, mikroskopische bis hin zu makroskopischen Fragestellungen bei Elastomeren (Materialforschung) und biologischen Objekten geben.

(in Kooperation mit der Hochschule Merseburg)


Probenvorbereitung

  • Maximaler Probendurchmesser 25 mm und maximale Länge 25 mm Länge

Prüfbedingungen

Untersuchungen werden durchgeführt mit:

  • widebore BRUKER Magnet, 300 MHz 1H-Frequenz
  • NMR-Konsole TECMAG Apollo
  • HF-Leistungsverstärker ~1 kW
  • Gradienten-Stromverstärker ~ 3 kW (für Gradientenstärken ~75 G/cm)
  • BRUKER Imaging Probenkopf
  • BRUKER Probenspulen (Resonatoren) für Probengrößen von ca. 25 mm Durchmesser

 

Untersuchungen an folgenden Probensubstanzen sind gut durchführbar:

  • Elastomere bzw. „weiche“ (molekular gut bewegliche) Kunststoffe
  • Materialverbunde, Fasern, Folien
  • biologische Präparate und Gewebe

 

Folgende Kerne sind mit der Messanordnung detektierbar:

  • 1H

 

Folgende Auflösungen sind in Abhängigkeit von der Probensubstanz möglich:

  • feiner als 10 μm x 10 μm Pixelauflösung bei biologischen Substanzen bei einer Schichtdicke von kleiner 100 μm
  • grober als 10 μm x 10 μm Pixelauflösung bei elastischen bzw. gelartigen Substanzen bei einer Schichtdicke von größer 100 μm

 

Kontrastmöglichkeiten:

  • Spindichtebilder
  • Relaxationszeiten T1, T2 (und damit indirekt Kontrast der molekularen Beweglichkeit)
  • Diffusion und Quellung
  • dynamische Prozesse (chemische Reaktionen, Aushärtung, Separation)

Ansprechpartner

Prof. Dr. Valentin Cepus
Telefon: +49 (0)3461 46-2050
valentin.cepus@psm-merseburg.de

Quickinfo

Ergebnisse

  • Spindichtebilder
  • Relaxationszeiten T1, T2
  • Diffusion und Quellung
  • dynamische Prozesse:
    • chemische Reaktionen
    • Aushärtung
    • Separation