Atomabsorptionsspektroskopie AAS


Bei der Atomabsorptionsspektroskopie AAS, auch Graphitofen AAS mit Zeeman-Korrektur genannt, wird monochromatisches, nur für das jeweilige Atom charakteristisches Licht durch eine spezielle Lichtquelle emittiert, das nur durch dieses Atom aus der Probe absorbiert werden kann. Damit gelingt eine spezifische Quantifizierung von Analyten aus wässriger Lösung. Diese Methode ist insbesondere geeignet für die Analyse von Metallen und einigen schwereren Nichtmetallen. In Bezug auf die Kunststoffanalytik können nach vorherigem Verdau der organischen Matrix eine Vielzahl von Atomen, die charakteristisch für Additive oder auch Kontaminationen sind, festgestellt und quantifiziert werden.

(in Kooperation mit der Hochschule Merseburg)


Probenvorbereitung

  • Erforderliche Probenmenge: mindestens 1 g
  • Konzentration der zu untersuchenden Probe je nach Atom: 1 – 100 ppb (ng/g), bezogen auf die untersuchte wässrige Lösung
  • Bestimmungsgrenzen von 100 ppb bis 10 ppm realistisch (bezogen auf die Kunststoffprobe und unter Berücksichtigung der im Probenvorbereitugsprozess nötigen Verdünnung)

Prüfbedingungen

  • Perkin Elmer ZL-3000
  • Wellenlänge und Atomisierungstemperaturen sind charakteristisch für das zu untersuchende Element.
  • Nur vorher aufgeschlossene Proben als wässrige Lösungen können untersucht werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Valentin Cepus
Telefon: +49 (0)3461 46-2050
valentin.cepus@psm-merseburg.de

Quickinfo

Ergebnisse

  • Spezifische Quantifizierung von Analyten
  • Identifizierung und Quantifizierung von Atomen aus Kunststoffproben