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11.11.2020

Seminar S8: Oberflächencharakterisierung von Polymerwerkstoffen


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Ionenchromatographie IC


Die Ionenchromatographie (IC oder HPIC) ist eine Methode der Flüssigchromatographie, bei der der Mechanismus der Trennung auf ionischen Wechselwirkungen beruht. Dies geschieht mit Hilfe eines Säulenmaterials, das Ionentauschergruppen enthält. Stark saure Ionentauscher, z. B. auf Basis von Sulfonsäureresten wechselwirken mit Kationen und basische Ionentauscher auf Basis von quaternären Ammoniumsalzen tauschen mit Anionen aus. Beide Methoden der Ionenchromatographie stehen zur Verfügung. Ionenchromatographie ist somit geeignet, Mischungen von ionischen Stoffen zu qualifizieren und zu quantifizieren.

Eine IC-Anlage besteht üblicherweise aus einer isokratischen Pumpe, einem Injektionssystem (automatisch oder manuell), einer hochauflösenden Ionentauschersäule, einem Suppressor und typischerweise einem Leitfähigkeitsdetektor.
(in Kooperation mit der Hochschule Merseburg)


Probenvorbereitung

  • Erforderliche Probenmenge: mindestens 2 ml
  • Probenlösung wird filtriert (0,2 µm Spritzenfilter) und in die IC eingespritzt

Prüfbedingungen

  • Dionex DX 120 / Dionex ICS-1500
  • Leitfähigkeitsdetektor
  • Messung bei Raumtemperatur
  • nur gelöste Proben können untersucht werden

Ansprechpartner

Prof. Dr. Valentin Cepus
Telefon: +49 (0)3461 46-2050
valentin.cepus@psm-merseburg.de

Quickinfo

Ergebnisse

  • Quantifizieren und Qualifizieren von Mischungen ionischer Stoffe