Kriechwegbildung


Kriechstrom-Prüfgerät (PTL Dr. Grabenhorst GmbH)

Für die Bestimmung der Kriechwegbildung werden Elektroden auf eine plane, ebene Platte gesetzt, zwischen denen eine Spannung besteht. Aus einem Tropfengeber werden, je nach Methode, 50 bzw. 100 Tropfen auf die Prüfkörper geträufelt. Tritt ein Kurzschluss zwischen den Elektroden auf bevor die notwendige Anzahl an Tropfen erreicht ist, so wird die Messung bei einer niedrigeren Spannung wiederholt. So werden die Prüfzahl (PTI) und die Kriechzahl (CTI) der Kriechwegbildung ermittelt.


Probenvorbereitung

  • Entnahme von Prüfkörpern aus Bauteilen oder Platten
  • Stapeln von Prüfkörpern bei Bedarf

Prüfbedingungen

  • Bis zu 1000 V
  • Stromstärke: 1 A
  • Prüflösung A und Prüflösung B
  • Platinelektroden
  • Prüfung bei Raumtemperatur

Normen

  • DIN EN 60112:
    Verfahren zur Bestimmung der Prüfzahl und der Vergleichszahl der Kriechwegbildung von festen, isolierenden Werkstoffen

Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stephan Arndt
Telefon: +49 (0)3461 46-2735
stephan.arndt@psm-merseburg.de

Quickinfo

Ergebnisse

  • Prüfzahl der Kriechwegbildung PTI
  • Vergleichszahl der Kriechwegbildung CTI
  • Erosionstiefe

Normen

  • DIN EN 60112