Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektrometrie


Für die Pyrolyse-Gaschromatographie/Massenspektrometrie (Pyrolyse-GC/MS) wird die Probe auf ein Platinfilament platziert und in der Pyrolysezelle auf eine vorgegebene Temperatur aufgeheizt. Die Pyrolyseprodukte gelangen gasförmig in den Injektor des Gaschromatographen und von dort über den Gasstrom in eine Trennsäule. Die unterschiedlichen chemischen Verbindungen verweilen je nach Polarität und Siedepunkt verschieden lang in der stationären Phase der Säule und werden so aufgetrennt. Anschließend werden die einzelnen Komponenten mit dem Trägergas in ein Massenspektrometer überführt und nach einer teilweisen Ionisierung und Zertrümmerung anhand ihrer Ionen und Bruchstücke identifiziert und eventuell auch quantifiziert.

Prüfgerät für Pyrolyse-GC/MS
Prüfgerät für Pyrolyse-GC/MS
Bild der GC/MS-Anlage
Bild der GC/MS-Anlage

Probenvorbereitung

  • Analyten: fest (z. B. vernetztes Polymer) oder flüssig

Prüfbedingungen

  • Pro Analysengang: Probenmengen < 1 mg
  • Analysentechnik: Pyrola 2000 (Pyrolabs), Trace GC (Thermo Scientific) und DSQ (Thermo Scientific)

Ansprechpartner

Prof. Dr. Valentin Cepus
Telefon: +49 (0)3461 30889-51
valentin.cepus@psm-merseburg.de

Quickinfo

Ergebnisse

  • Identifizierung von Einzelkomponenten