Härtemessung


Die Härte eines Werkstoffes ist nach Martens als "Widerstand, den ein Körper dem Eindringen eines anderen, härteren Körpers entgegensetzt" definiert. Bei den heute standardisierten, üblichen Härteprüfverfahren wird ein harter Eindringkörper, auch Indenter genannt, senkrecht in die Oberfläche des zu untersuchenden Probekörpers eingedrückt. 

Aufgrund des Einflusses der Indentergeometrie (Kugel, Kegel, Pyramide), des Materials des Indenters (Stahl, Hartmetall, Diamant), der Größe und Geschwindigkeit der Lastaufbringung und der Art der Messung (unter Last oder nach Entlastung), lassen sich die Härtekennwerte, bis auf wenige Ausnahmen, nicht oder nur bedingt ineinander umrechnen.

Als Härtemessverfahren für thermoplastische Werkstoffe sind besonders relevant:

Für Elastomere und thermoplastische Elastomere wurden u. a. die folgenden Härtemessverfahren entwickelt:

Spezielle Verfahren der Härtemessung mit einem erweiterten Informationsgehalt sind: